Bundestagswahl 2013

    • Çeen schrieb:

      Genau damit es so einen Unsinn nicht gibt, wählen wir Volksvertreter.
      Volksvertreter, die das eine sagen, das andere wollen und wiederum was anderes machen.

      Çeen schrieb:

      Und ganz nebenbei, welche Regierung hat denn dem Beitritt Griechenlands unter Aussetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakt zugestimmt?

      reek schrieb:

      Fazit: Alles Scheiße.
      It was my imagination, and in my mind, I believed it. Even now, I believe it.
      Scary POV footage of an ice climbing fall
    • Ich "oute" mich mal und werde Die Linke wählen,
      zwar sind sie zwar sie von Ost nach Westdeutschland
      2 politisch unterschiedliche Parteitypen, allerdings
      finde ich mich von den Parteizielen, Ideen und Ansätzen
      am Besten wiedergespiegelt. Gregor Gysi ist für die Partei
      denke ich auch die passende Person diese zu plausibel
      Zu vermitteln. Leider wird die Partei denke ich aber nur
      etwas über 10% erreichen für eine meiner Meinung
      nach bessere SPD, die sich sehr von ihren Wurzeln
      als Arbeiterpartei entfernt hat.
      "Ach, die Welt ist so geräumig....

      .....warum sind dann trotzdem so viele Leute beschränkt."
    • Traceless schrieb:

      Ich "oute" mich mal und werde Die Linke wählen,
      zwar sind sie zwar sie von Ost nach Westdeutschland
      2 politisch unterschiedliche Parteitypen, allerdings
      finde ich mich von den Parteizielen, Ideen und Ansätzen
      am Besten wiedergespiegelt. Gregor Gysi ist für die Partei
      denke ich auch die passende Person diese zu plausibel
      Zu vermitteln. Leider wird die Partei denke ich aber nur
      etwas über 10% erreichen für eine meiner Meinung
      nach bessere SPD, die sich sehr von ihren Wurzeln
      als Arbeiterpartei entfernt hat.


      Leider ist die Kluft zwischen den Idealen der Linken und realistisch umsetzbaren Vorschlägen für Politikmaßnahmen größer als die Krater im Hintern von Nekos Mutter. Daher eher eine unwählbare Partei. Wenn man nun noch ihre (nicht vorhandene) Kompromissbereitschaft in Betracht zieht, würde sie eine Koalitionsregierung lediglich blockieren. In der Oppisition sind sie letztendlich dann nur die ewigen nein-zu-allem-Sager, die nicht einmal bei einer Minderheitsregierung eintschlussbereit wären und eher so etwas wie eine Oppo-Opposition sind.
    • reek schrieb:

      Çeen schrieb:

      Meine Stimme: Merkel, weil sie in der "Eurokrise" unseren Arsch erstaunlich gut über Wasser gehalten. Ich könnte weiter ins Detail gehen, allerdings oute ich mich in diesem Forum schon mit dem oberen Abschnitt Schwuchtel.
      Die "Eurokrise" gibt es nicht, es gibt die Bankenkrise und was diese betrifft, hat Merkel wirklich alles getan um deutsche Steuergelder mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen.
      Griechenland und danach alle anderen (Krisen-)Länder hätten so schnell wie möglich aus dem Euro fliegen müssen (bzw. hätten sie ihn nie einführen dürfen).


      Entschuldigung, aber Frau Merkel hat mit ihrem Handeln alles getan um sämtliches Kapital [1] in Deutschland zu halten. Die Austäritäspolitik welche unsere Bundesregierung gerade in der Eurozone durchprügelt hat dazu geführt, dass in den PIGS Staaten derzeit eine Arbeitslosigkeit jenseits von Gut un Böse herrscht, weil sich diese Staaten totspaaren dürfen. Wenn also jemand reale Kosten in dieser Politik trägt, dann sicher nicht der Deutsche Bürger, der in der Zeitung täglich von irgendwelchen Millardenbeträgen hört, die so abstrakt sind dass man nichts weiter zu tun weiß, als drüber zu Schimpfen. Keynesianismus ist mit Sicherheit kein perfektes Konzept, aber wenn man eines aus den Folgen der 10er bis 40er Jahre lernen darf, dann ist es, dass Sparen bisher aus noch keiner Rezession geführt hat. Die Bisherige Bundesregierung führt somit sehr wohl eine unglaublich deutsche Politik, während sie sämtliche Vorzüge des Euros, nämlich eine viel zu Hohe Wettbewerbsfähigkeit inkl. zu niedriger Inflation (Ja, ich behaupte hiermit ganz offiziell die Preise in Deutschland sind zu niedrig), auskostet.
      Die derzeit Einzige Partei, die aus rein ökonomischer Sicht[3] die richtige Konsequenz ziehen würde, wäre die AFD. Auf den ersten Blick scheint es so, dass die AFD durch ihre Forderung der Abschaffung des Euros eine Rentnerpartei ist, welche sich die DMark zurück wünscht. Jedoch hätte die Wiedereinführung einer deutschen Währung eine massive Aufwärtung der DMark 2.0 zur Folge[4], was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die deutschen Exporte ("Juhu, wir sind Exportweltmeister! (was heißt das eigentlich?!") schwächen würde. Weniger deutsche Produkte im europäischen Ausland und teurere Importe in Ländern wie z.B. Spanien würden letztendlich die spanische Produktion wieder Konkurrenzfähig machen und somit die Wirtschaft ankurbeln. Während die AFD also propagiert "wir brauchen den Euro nicht" und alle darunter verstehen, dass wir uns von den bösen südeuropäischen Ländern abkapseln sollten weil wir ja "ach so" viel blechen müssen, ist die Alternative für Deutschland in Wahrheit eine Alternative für Europa. Das denke ich mir an dieser Stelle im übrigen nicht aus sondern das steht so ganz "offen" im (Sub)text des Wahlprogramms und wird entsprechend auch in einschlägigen Talkshows von Vertretern der Partei (welche nicht unbedingt zu unrecht aus vielen Ökonomie-Professoren besteht) so argumentiert.

      Konklusion:
      Die Europa und Krisenpolitik der CDU war eine Deutschlandpolitik. Wer darauf steht seine Nachbarländer dafür zu nutzen seine Preise niedrig zu halten um für sich selbst das Beste rauszuholen während andere darunter Leiden, der darf gerne weiterhin die CDU wählen. Wer der Auffassung ist, europäische Länder dürfen sich nicht totsparen sondern benötigen Investitionshilfe, was mit deutlich höheren Kosten für Deutschland verbunden wäre der wählt Rot/Grün. Wer sich ganz und gar als ökonomischer Europäer sieht und die Vorteile des politischen Bündnisses für irrelevant hält und außerdem kein Problem mit sinkender Kaufkraft hat, wählt die AFD.

      Ich für meinen Teil wohne im übrigen in Norwegen. Wir leben hier in Saus und Braus weil der Rest Europas uns Geld in den Arsch schiebt für Ressourcen die wir ohnehin nicht benötigen. Man bekommt hier oben nen ganz anderen Blick für Europapolitik.



      [1} Kapital ist bitte nicht mit Vermögen oder gar Geld zu verwechseln. Siehe auch
      [2] Was genau Banken mit den Schulden der Länder zu tun haben sollen, kannst du mir bitte mal erklären wenn du das an dieser Stelle schon erwähnst
      [3] Europäische Ideale und soziale bzw politische Konsequenzen sind hierbei nicht in der Rechnung enthalten
      [4] Aufgrund der hohen Nachfrage nach deutschen Gütern würde entsprechend viel deutsche Währung nachgefragt werden. Dies wiederum treibt den Wechselkurs in die Höhe und verteuert somit deutsche Produkte. Die Konsequenz ist ein höheres Preis-Gleichgewicht bei geringerer (realer) Nachfrage nach gütern.
    • auf unrealistische Programmziele.

      @anderem: durch die wiedereinführung der mark würde man das ganze einfach "erzwingen" bzw. dem deutschen volk einfach besser servieren können. aber wäre das ganze nicht auch euro-intern möglich? (evtl teilweise sogar drastisch) höhere mindestlöhne allein sollten 1. die wettbewerbsfähigkeit deutschlands doch schon reduzieren bzw. die wettbewerbsfähigkeit anderer länder stärken und 2. die nachfrage deutschlandintern steigern und dadurch die exportrate senken. (wenn mich nicht alles täuscht, einer der ziele der linken, mit (unter anderem) genau dieser argumentation)
    • Mjoed schrieb:

      auf unrealistische Programmziele.

      @anderem: durch die wiedereinführung der mark würde man das ganze einfach "erzwingen" bzw. dem deutschen volk einfach besser servieren können. aber wäre das ganze nicht auch euro-intern möglich? (evtl teilweise sogar drastisch) höhere mindestlöhne allein sollten 1. die wettbewerbsfähigkeit deutschlands doch schon reduzieren bzw. die wettbewerbsfähigkeit anderer länder stärken und 2. die nachfrage deutschlandintern steigern und dadurch die exportrate senken. (wenn mich nicht alles täuscht, einer der ziele der linken, mit (unter anderem) genau dieser argumentation)


      Naja eine Einführung von Mindestlöhnen hätte ja total unterschiedliche Wirkungen auf verschiedene Beschäftigungsverhältnisse. Das Groß der deutschen Exporte wird ja durch den Industriesektor erzielt, hier hätten MIndestlöhne eine sehr ähnliche Wirkung, das stimmt. Der allergrößte Teil der Deutschland internen Wertschöpfung findet jedoch durch den Dienstleistungssektor statt. Das beliebte Beispiel der Friseurin bliebe, relativ zum Industriesektor, unberührt(er) von einer unabhängigen Währung, während ein Mindestlohn export-unabhängige Wertschöpfung stark beeinflussen würde, undzwar durch steigende Preise und durch weniger Beschäftigung. Was letzteres anbelangt, so hat jedoch leider keine Partei mit Forderung eines Mindestlohnst eine Antwort im Wahlprogramm für Kosten auf dem Arbeitsmarkt parat.
    • Man darf aber auch nicht den Fehler machen, die AfD als Ökonomen-Partei zu betrachten, die den etablierten Parteien jetzt zeigt, wie man vernünftige europäische Wirtschaftspolitik macht. Ein Austritt der Krisenländer aus der Euro-Zone ist beispielsweise auch unter Ökonomen nicht unumstritten.
      ______________

      für euch dreckigen hipsterhurensöhne ist doch becks schon gutes deutsches bier jetzt tut mal nicht so als hättet ihr ahnung. auch: fickt euch hart in eure geweiteten Hämorrhoiden [Anm. d. R.: c&p aus wikipedia] ihr versager
      "Ja... weisst du... das ist vielleicht... deine Meinung, man..."